Salama da Sugo

Salama da Sugo

Salama da Sugo Ferrarese

Emilia-Romagna, Italien

KI-Entwurf

Eine gepökelte und gekochte Wurst aus Ferrara, hergestellt aus einer Mischung von Schweinestücken einschließlich Zunge und Leber, gewürzt mit Rotwein und Gewürzen, dann in einer Schweineblase gereift. Nach monatelangem Reifen wird sie langsam in Wasser geköchelt und in einer Mulde aus Kartoffelpüree oder Polenta serviert, mit dem Kochsud darüber gegossen. Sie trägt IGP-Status.

Geschichte

Salama da sugo erscheint in Ferraresischen Aufzeichnungen aus der Renaissance, erwähnt in Berichten über die Bankette des Este-Hofes. Der Name bedeutet grob 'Wurst mit Sauce' und bezieht sich auf den Kochsud, der sich in der Serviervertiefung ansammelt. Das Klima des Podeltas mit kalten Wintern und feuchter Luft erwies sich als ideal für die lange Reifung, die die Wurst erfordert. Sie wurde zu einem Symbol der lokalen Identität und ist heute noch eines der eigenwilligsten Wurstspezialitäten Italiens.

Zutaten

SchweinehalsSchweinezungeSchweineleberSchweinefettSalzRotweinSchwarzer PfefferMuskatnussNelkenZimtSchweineblase (Hülle)

Zubereitung

Schweinestücke werden grob gemahlen und mit Salz, Wein und Gewürzen gemischt, dann in eine Schweineblase gefüllt. Die Wurst hängt sechs Monate bis ein Jahr zum Reifen, während der sie eine dunkle, faltige Außenhaut entwickelt. Zum Garen köchelt sie fünf bis sechs Stunden in Wasser. Die Hülle wird am Tisch aufgeschnitten und die Füllung mit ihrem eigenen Sud serviert.

Geschmack

Tiefes, komplexes Schweinefleisch mit weinfruchtigen fermentierten Noten und einem warmen Gewürzuntergrund. Leber und Zunge verleihen mineralische Tiefe. Die Kochsäfte konzentrieren sich zu einer reichen Sauce, die wesentlicher Bestandteil des Gerichts ist.

Textur

Grob gemahlen und dicht, mit sichtbaren Stücken von Schweinefleisch und Innereien. Nach dem langen Garen weich, aber mit mehr Substanz als Cotechino. Die Säfte, die sich in der Serviervertiefung ansammeln, halten es feucht.

Rituale & Traditionen

Tradition

Ein Jahr Geduld

Die Produzenten hängen die Wurst traditionell bei der Herbstschlachtung auf und essen sie erst im nächsten Herbst oder Winter. Das Warten gilt als Teil des Rituals.

So macht man es

In einer Kartoffelpüree-Mulde servieren

Einen Haufen Kartoffelpüree anrichten, die Mitte aushöhlen, die geöffnete Wurst hineinstellen und den Kochsud über alles löffeln.

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